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H... = Abkürzung für Humboldt,
nach Alexander
von Humboldt (1769-1859), der
durch eigene Forschungen und viele Reisen fast alle Naturwissenschaften
der damaligen Zeit förderte.
Der Name Alexander von Humboldts kommt auf der Weltkarte häufiger
vor als der irgend eines anderen Menschen: die Humboldt Mountain
Range auf dem antarktischen Kontinent; der Humboldt Gletscher,
der größte Grönlands; das Nucleo Pioneiro de Humboldt,
ein Forschungszentrum im Amazonas Gebiet; der 4942 Meter hohe Humboldt-Berg
in Venezuela; neun Städte in den USA, zwei in Kanada; der
Humboldt Peak in Colorado; ein Landkreis, eine Bergkette, ein See,
ein Salzsumpf, ein Fluss und sieben National-Forest-Reservate in
Nevada; der Humboldt Redwoods State Park, ein weiterer Landkreis
und eine Meeresbucht in Kalifornien; ein Gebirge in Neuseeland;
der Humboldt-Peak in Neukaledonien; die Humboldt Bay in Neuguinea;
ein 6346 Meter hoher Gebirgszug in China; der Humboldt-Strom und
der Mondkrater Mare Humboldtianum. Nicht zu vergessen sind auch
die nach ihm benannten Humboldt-Pinguine und natürlich Humboldts
Ohrwürmer.
Mehr zu Alexander von Humboldt:
http://www.hkw.de/deutsch/kultur/1999/humboldt/humboldt.html
http://www.uni-potsdam.de/u/romanistik/humboldt |
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...earwigs (engl.) = Ohrwürmer sind eine Ordnung von 0,5-5cm
langen Insekten, welche mit rund 1300 Arten weltweit verbreitetet
sind. Sie ernähren sich von Pflanzen oder anderen kleinen
Tieren und sind nachtaktive meist in Ritzen und Spalten lebende
Tiere mit kauenden Mundwerkzeugen. Auffällig sind die zu einer
Zange umgestalteten Schwanzborsten, welche zum Ergreifen kleiner
Gliederfüßer dienen. Am bekanntesten ist die Gattung
Forficula mit dem Gemeinen Ohrwurm (Forficula auricularia).
Ohrwürmer haben offenbar schon immer die spekulative Neugier
der Menschen angesprochen. So ist es nicht verwunderlich, wenn
sie auch als Medizin gebraucht wurden (mit Erfolg?). In einer Schrift
aus dem Jahr 1742 kann man nachlesen: "Die Ohrellen stärcken
die Nerven, und sind gut vor das Zucken der Glieder, wenn man sie
in Oel thut, und nachdem sie eine Zeitlang darinn gestanden, kochet,
und auff den schadhafften Ort solches streichet. Sie werden auch
zur Taubheit gut geachtet, wenn sie, gestossen, mit Haasen=Urine
vermischet, in die Ohren gestecket werden."
Ein schönes Foto von einem Ohrwurm:
http://www.faunistik.net/DETINVERT/DERMAPTERA/dermaptera_ad02.html
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